über Mich

Ich heisse Amy und bin eine (schokoladen produzierende) diplomierte Pflegefachfrau und habe mein Herz der Liebe zur Schokolade verschenkt. 

Als ich endlich die Schulzeit absolviert hatte, habe ich die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ abgeschlossen. Danach ging ich für vier Monate nach Rom, um meinen italienischen Wurzeln etwas näher zu kommen und die Sprache zu lernen. Dabei habe ich Rom als meine Herzensstadt entdeckt. Anschliessend habe ich mich entschieden, die höhere Fachschule für die Pflege zu machen und habe diese nach zwei Jahren erfolgreich beendet. Da stand ich nun mit meinem Diplom in der Hand und bemerkte, dass meine kreative Ader zu kurz kam.

Ich suchte nach einem passenden Weg meine Kreativität auszuleben, sowie auch meiner Begeisterung für die Kulinarik nachzugehen. Als ich eines Tages Ralf Wellauer traf, Konditor des Jahres, Konditor-Confiseurmeister und Corporate Pastry Chef bei Max Felchlin AG, konnte ich der süssen Versuchung rund um die Produktion von Schokolade nicht mehr widerstehen. Ich begann vorerst damit, Schokolade der Max Fechlin AG zu beziehen und nach eigenen Ideen zu veredeln und zu ergänzen. Die hierbei enstandenen Kreationen waren stets inspiriert durch die von meinem Vater Stefan Wiesners geprägte alchemistische Naturküche.

 

Zu einem späteren Zeitpunkt vermittelte mir mein therapeutischer Masseur den Kontakt zu Werner. Dieser Mann war der wegweisende Schlüssel, um Schokolade nach «Bean to Bar» herstellen zu können. Ich landete nach einigen Anrufversuchen und mit etwas Geduld, also ein paar Wochen später, bei Werner in seinem Schoggiattelier. «Läck» hat dieser Mann ein Wissen über Schokolade, dachte ich mir und war begeistert. Ich wollte mehr davon! Also haben wir ein Vertrag auf einem «Frässzädeli» gemacht und entschieden, dass er mein «Schoggi-Mentor» wird. Im Frühling 2020  kam er zu mir in meine Schokoladen Werkstatt und zeigte mir wie ich die Schokolade selber herstellen kann. Dieses ganze Projekt hatte ich im März, pünktlich zum ersten Corona Lockdown, gestartet. Seit dem Tag wusste ich theoretisch wie «Beant to Bar» funktioniert, praktisch sah dies ein wenig anders aus. Die Schokolade spritze immer wieder mal im ganzen «Rümli» herum. Mein Gesicht, die Haare und die Kleider waren voll damit. «Ups» da ist wohl was schiefgelaufen. Naja, Übung macht die Meisterin. Ich blieb hartnäckig und habe es immer wieder erneut versucht bis ich mit dem Resultat zufrieden war. Seither suche ich stets nach neuen kreativen Impulsen, um die Natur und meine Schokolade zu einem geschmacklichen Vollgenuss zu vereinen.